Bebauung in Nürnberg — und was sie für die Räumung bedeutet
Die Nürnberger Altstadt innerhalb der Stadtmauer ist ein Sonderfall: enge Gassen, kleinteilige Häuser mit schmalen, teils gewundenen Treppen und kaum Platz vor der Tür — hier entscheidet die Logistik über den Aufwand, nicht die Menge. In Gostenhof und St. Johannis steht Gründerzeitbestand mit hohen Decken, engen Treppenhäusern und Hinterhöfen, fast immer ohne Aufzug. Die Südstadt ist dicht bebaut, mit einer Mischung aus Altbau und Nachkriegsbestand und kleinen Kellerabteilen. Langwasser ist eine Grosswohnanlage der Nachkriegsjahrzehnte: Aufzüge vorhanden, aber schmal, die Wege von der Wohnung zum Fahrzeug lang. In Erlenstegen und Mögeldorf stehen Villen und Einfamilienhäuser, in Röthenbach, Eibach und Ziegelstein Siedlungs- und Reihenhäuser mit Keller und Garage.